Kostenloses Erstes Kennenlernen
Entweder telefonisch oder via Videoanruf.
- Du erzählst mir kurz, wo du gerade stehst.
- Ich erkläre dir, wie die Ernährungstherapie abläuft.
- Am Ende entscheidest du in Ruhe, ob du dir einen Termin ausmachen möchtest.

Essstörungen
Essstörungen erfordern eine behutsame und unterstützende Begleitung[1][2], um das Vertrauen in deinen Körper wieder aufzubauen und alte Verhaltensmuster loszulassen.
Die Ernährungstherapie bietet dir einen geschützten Raum, in dem du dich mit deinen Ängsten und Unsicherheiten rund ums Essen auseinandersetzen kannst.
Dabei stärken wir deine Selbstfürsorge und arbeiten an einem unbeschwerten und flexiblen Essverhalten.
Ich begleite dich mit dem Wissen einer Therapeutin – und dem Verständnis einer, die es selbst erlebt hat.

Ich kenne das Gefühl, wenn Essen zum Problem wird – aus eigener Erfahrung.
Über Jahre haben Diäten, Angst vor Gewichtszunahme, Heißhunger und emotionales Essen meinen Alltag bestimmt – mit Schuldgefühlen, Versagensangst und Stress beim Auswärtsessen.
Genau deshalb habe ich Ernährungswissenschaften und später Diätologie studiert. Heute habe ich Frieden mit dem Essen und mit mir selbst geschlossen: Ich esse ohne Verbote und ohne Angst – und genieße wieder.
Zielgruppe
eine junge Frau (ca. 14 - 30 Jahre)
hat eine Essstörung diagnostiziert (Anorexie, Bulimie, Binge-Eating oder atypische Essstörungen)
hast zumindest schon einen Termin für deine Psychotherapie und bist stabil genug, um etwas verändern zu können.*
etwas verändern und bist bereit, neue Wege auszuprobieren
Zusammenarbeit
Swipe
Entweder telefonisch oder via Videoanruf.
Dein erstes richtiges Therapiegespräch dauert 60 Minuten. Es geht darum, dich und deine Geschichte zu verstehen.
In den ersten Wochen geht es vor allem darum, dir und deinem Körper mehr Sicherheit zu geben.
Wir arbeiten daran:
Am Anfang sehen wir uns meist wöchentlich – das gibt dir Halt und macht es leichter, dranzubleiben.
Wenn etwas mehr Stabilität da ist, arbeiten wir tiefer:
Die Abstände zwischen den Terminen können dann größer werden (14-tägig, später monatlich).
Du bist individuell, aber viele andere haben ähnliche Probleme.
Aufbau von regelmäßigen Essenszeiten, um deinem Körper Sicherheit zu geben. Strategien für schwierige Momente.
Wir arbeiten an passenden Portionsgrößen für dich und daran, dass du es wieder selbst gut einschätzen kannst.
Angst vor bestimmten Lebensmitteln, vor Gewichtszunahme oder Kontrollverlust ist real. In der Ernährungstherapie sprechen wir offen darüber und arbeiten daran.
Wir überprüfen Gedanken wie „Kohlenhydrate sind gefährlich" oder „Wenn ich das esse, nehme ich sofort zu". Wir bauen Einschränkungen ab.
Behutsame Annäherung an Angst-Lebensmittel[3] – in deinem Tempo, ohne Überforderung.
Wir sehen uns an, was dein Körper für dich leistet und überlegen uns weshalb wir ihn liebevoll behandeln sollten.
Wir arbeiten daran, Bedürfnisse wie Hunger und Sättigung wieder wahrzunehmen.
Kein Kontrolltool, sondern Muster-Finder: Wir schauen gemeinsam, wann und warum es kippt.
Dein Betreuerteam
Wer hilft dir ambulant wobei?
Deine Kinder- oder Hausärztin
Du erzählst ihr von deinen Problemen. Sie wird dich wohlmöglich weiterleiten zur psychologischen Abklärung. Du erhältst eine Diagnose. Im weiteren Verlauf ist deine Ärztin für die Überwachung deiner Gesundheit verantwortlich.
Deine Psychotherapeutin
Deine Ärztin überweist dich an eine Psychotherapeutin. Sie arbeitet mit dir an deinen tieferliegenden Problemen. (z.B. Traumata, Kontrollthemen,…)
Deine Diätologin
Deine Ärztin überweist dich an eine Diätologin. Sie hilft dir ganz konkret, wieder mit deinem Körper zu arbeiten statt gegen ihn.[4] Du lernst deinem Körper wieder das zu geben, was er braucht.
Wichtig:
Wenn du nur eine Therapie in Anspruch nehmen kannst, dann hat die Psychotherapie Vorrang! Mit der Ernährungstherapie alleine stehen wir irgendwann einfach an. Die Ernährungstherapie löst deine tieferliegenden Probleme nicht.
Erstberatung
149 €
Folgetermin
124 €
Warum du einer Diätologin vertrauen kannst
Diätologinnen: Wie Physiotherapeutinnen, nur für Ernährung.

Diätologinnen sind Gesundheitsprofis
Als Diätologin gehöre ich – wie auch Logopäd:innen oder Physiotherapeut:innen – zu den gehobenen medizinisch-therapeutischen-diagnostischen Gesundheitsberufen. In meiner Arbeit bin ich an das MTD-Gesetz gebunden, das dir einen hohen Qualitätsstandard gewährleistet.
Mein Studium der Diätologie verbindet fundiertes medizinisches Wissen mit praktischer Ernährungstherapie. In Österreich dürfen nur Diätolog:innen oder speziell ausgebildete Ärzt:innen ernährungsmedizinisch behandeln.
Ich bin Mitglied im Verband der Diätologen Österreichs und bilde mich laufend fort.
Bei mir bist du in guten Händen.
Bereit für ein erstes Gespräch?
Der Weg aus der Essstörung ist möglich. Nicht über Nacht, nicht ohne Stolpersteine, aber Schritt für Schritt. Ich unterstütze dich gerne dabei!
Das (video-) telefonische Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir lernen uns kennen, ich erkläre dir alles – und dann entscheidest du in Ruhe, ob du dir einen Termin ausmachen möchtest.
Du brauchst jetzt Hilfe?
Wenn es dir gerade richtig schlecht geht oder du Gedanken hast, die dich belasten – du bist nicht allein. Du darfst dir Hilfe holen, jederzeit. Diese Stellen sind für dich da:
Sich Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Schwäche – es zeigt, dass du auf dich aufpasst.
Ich freue mich auf dich
Ruf mich an oder schreib mir eine Nachricht – ich melde mich so schnell wie möglich bei dir.
Schreib mir
Ich melde mich so schnell wie möglich bei dir.
Diese Informationen dienen der Aufklärung und ersetzen keine professionelle Diagnose oder Therapie.
Der Wunsch, es alleine zu schaffen, ist verständlich.
Aber Essstörungen sind schwere Erkrankungen, die oft chronisch werden, wenn sie nicht behandelt werden.
Professionelle Hilfe bedeutet:
Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du musst nicht warten, „bis es ganz schlimm ist".
Ja.
Essstörungen sind keine Zahl auf der Waage, sondern vor allem ein innerer Kampf.
Du kannst:
Wenn du:
… dann lohnt es sich, Hilfe zu holen – unabhängig von deinem Gewicht.
Das hängt von deinem Alter und deinem Wunsch ab.
Wir können z. B.:
Ein Rückfall ist kein persönliches Versagen. Er bedeutet nicht, dass „alles umsonst" war.
Rückschritte können passieren. Wichtig ist:
In unserer Zusammenarbeit ist Platz für Rückfälle. Wir nutzen sie, um dein Verständnis zu vertiefen – nicht, um dich zu verurteilen.
Das ist sehr individuell, so wie bei einer Psychotherapie. Essstörungen entwickeln sich meist über Monate oder Jahre – auch der Weg heraus braucht Zeit.
Ein paar Orientierungspunkte:
Ja. Die Therapie ist freiwillig. Du entscheidest, ob und wie lange du bleibst.
Gleichzeitig bin ich ehrlich: Essstörungen sind ernsthafte Erkrankungen. Wenn du merkst, dass dir etwas zu viel wird, ist das ein wichtiges Signal. Lass uns dann darüber sprechen, statt einfach abzubrechen. Oft können wir:
Aber grundsätzlich gilt: Du hast immer das Recht, Nein zu sagen.
Social Media kann deine Essstörung massiv verstärken – vor allem, wenn du ständig mit „perfekten" Körpern und Diättipps konfrontiert bist.
Hilfreich kann sein:
Wir können in der Therapie konkret anschauen, welche Inhalte dich triggern – und wie du dich besser schützen kannst.
Essen ist sozial – und das macht es mit einer Essstörung oft besonders schwer.
Ohne dich zu kennen, kann ich leider keine konkrete Lösung anbieten. Aber du bist mit diesen Problemen nicht allein – und du musst sie nicht alleine lösen.
In der Therapie schauen wir gemeinsam auf Situationen wie:
Wir erarbeiten Strategien, z. B.:
Ja. Ich biete Ernährungstherapie bei Essstörungen auch online an.
Online-Therapie kann sinnvoll sein, wenn:
Wichtig: Bei starkem Untergewicht oder medizinischen Risiken muss parallel eine ärztliche Kontrolle vor Ort stattfinden. Manchmal ist eine Kombination aus Präsenz- und Online-Terminen ideal.
Du darfst dir die Person aussuchen, die dich begleitet. Nutze das Erstgespräch, um zu prüfen, ob es für dich passt. Fühlst du dich gesehen, ernst genommen und sicher?
Achte bei der Auswahl auf ihre Qualifikation: Diätologinnen mit Erfahrung bei Essstörungen oder Ärztinnen mit entsprechendem Zusatzdiplom helfen dir weiter.
Diese sind erfahrungsgemäß:
Anorexie (Anorexia nervosa) ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, bei der Betroffene versuchen, ihr Gewicht und ihren Körper stark zu kontrollieren – meist durch sehr restriktives Essen, strenge Regeln, Kalorienzählen, Auslassen von Mahlzeiten oder auch übermäßige Bewegung. Häufig kommen eine starke Angst vor Gewichtszunahme und ein sehr kritischer Blick auf den eigenen Körper dazu.
Wichtig: Es gibt auch die atypische Anorexie. Dabei sind Gedanken und Verhalten (z. B. Restriktion, Angst vor Zunahme, starker Kontrolldruck) genauso belastend und gefährlich – auch wenn kein Untergewicht vorliegt. Das Gewicht kann im „Normalbereich" oder darüber liegen, trotzdem kann der Körper durch zu wenig Energie und/oder raschen Gewichtsverlust stark beeinträchtigt sein.
Die Diagnose sollte jedenfalls von einem Arzt gestellt werden. Wenn du den Verdacht hast, ist es sinnvoll, dir frühzeitig Unterstützung zu holen.
Das ist möglich – und viele schaffen es.
Viele junge Frauen mit Anorexie schaffen es, wieder ein stabiles, freies Leben zu führen – mit Essen, das nicht mehr den ganzen Tag bestimmt.
Das kann sich so anfühlen:
Der Weg ist nicht leicht, aber möglich. Du musst ihn nicht alleine gehen.
Die Angst vor Gewichtszunahme ist bei Anorexie fast immer da – und sie ist verständlich.
In der Ernährungstherapie sprechen wir offen darüber:
Gewichtswiederherstellung ist kein kosmetisches Ziel. Es geht um:
Wir gehen in einem Tempo vor, das für dich machbar ist.
Im Moment fühlst du dich vielleicht immer zu dick – egal, was die Waage sagt. Das gehört zur Anorexie: Dein Körperbild ist verzerrt.
Die gute Nachricht: Körperwahrnehmung ist veränderbar.
Sowohl in der Psycho- als auch in der Ernährungstherapie arbeiten wir daran aus unterschiedlichen Blickwinkeln:
Du musst deinen Körper nicht sofort lieben. Aber du kannst lernen, ihn Schritt für Schritt freundlicher zu behandeln.
Ja.
Im Moment sind deine natürlichen Körpersignale durch die Mangelernährung gestört.
Mit:
kann dein Körper nach und nach wieder lernen, klarere Signale zu senden.
Viele Patientinnen berichten, dass irgendwann plötzlich wieder echtes Hungergefühl auftaucht – und später auch ein klares „Jetzt bin ich satt und zufrieden".
Ja, das kann in der Genesung sehr normal sein.
Wenn du lange Zeit zu wenig gegessen hast, kann dein Körper:[8][9]
Das bedeutet nicht, dass du „maßlos" bist oder versagt hast. Dein Körper versucht, das Defizit auszugleichen.
In der Therapie schauen wir, wie du mit Heißhunger-Phasen umgehen kannst, ohne dich danach zu bestrafen.
Bulimie (Bulimia nervosa) ist eine Essstörung, bei der es typischerweise zu Essanfällen (Kontrollverlust) kommt und danach zu Gegenmaßnahmen – z. B. Erbrechen, Abführmittel, extremes Fasten oder exzessiver Sport.
Viele Betroffene wirken nach außen „funktionierend". Trotzdem kann innerlich ein massiver Leidensdruck da sein: ständiges Kreisen um Essen, Angst vor Gewichtszunahme, Scham, Heimlichkeit.
Wenn du dich in einem Kreislauf aus „Ich reiße mich zusammen" → „Es kippt" → „Ich kompensiere" → „Ich schäme mich" wiederfindest, ist das ein starkes Zeichen: Das ist nicht „fehlende Disziplin", sondern eine behandlungsbedürftige Erkrankung.
Nein. Viele denken bei Bulimie sofort an Erbrechen, aber „Kompensation" kann auch anders aussehen: Abführmittel, Entwässerungsmittel, extremes Fasten oder übermäßiger Sport.
Wichtig ist: Das Problem ist nicht „nur" das Erbrechen – sondern der ganze Kreislauf aus Kontrollverlust, Scham und Ausgleich. Und genau dort setzen Therapie und Ernährungsberatung an.
Wir arbeiten daran, genau diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Dieser Moment ist ein Schwerpunkt: Nach-dem-Essen-Routine, Drang-Skills, Umgebung anpassen, Zwischenziele.
Das ist ein Klassiker: Restriktion (weniger essen, Verbote, „clean") erhöht biologisch und psychisch den Druck – und irgendwann „holt" sich der Körper Energie zurück.
Das ist keine Charakterschwäche. Das ist Biologie + Stress + Regel-Druck.
Deshalb ist ein Kernziel der Ernährungstherapie:
Nur, wenn es dir hilft und dann so, dass es dich nicht triggert. Es ist ein Werkzeug, um Muster sichtbarer zu machen.
Jedenfalls:
Das Schamgefühl bei Bulimie ist oft riesig.
Hier gilt: Du musst nichts beweisen. Du musst nicht „brav" sein. Du musst nicht perfekt erzählen.
Du darfst kommen wie du bist: mit Chaos, mit Rückfällen, mit Angst.
Unsere Arbeit ist nicht „Bewertung". Unsere Arbeit ist: Sicherheit, Struktur, Verständnis – und konkrete Schritte, die dich rausführen.
Bei der Binge-Eating-Störung (BED) kommt es zu wiederkehrenden Essanfällen: In kurzer Zeit wird sehr viel gegessen und du hast das Gefühl, du kannst nicht stoppen.
Typisch ist danach starker Leidensdruck (Scham, Schuld, Traurigkeit). Viele essen schneller als sonst, essen bis unangenehm voll, essen auch ohne Hunger oder essen heimlich.
Wichtig: BED ist nicht einfach „zu viel essen". Entscheidend sind Kontrollverlust + wiederkehrende Muster + Leidensdruck.
Viele Betroffene vergleichen sich und denken: „Es ist nicht schlimm genug."
In der Praxis ist nicht nur die Menge wichtig, sondern auch:
Wenn dich dein Essverhalten belastet und du dich gefangen fühlst, ist das Grund genug, dir Hilfe zu holen.
Häufige Gründe sind:
In der Ernährungstherapie schauen wir genau auf dein Muster – und setzen dort an, wo es kippt.
Viele Betroffene haben eine lange Diätgeschichte. Verbote und Einschränkungen können Essanfälle verstärken, weil der Körper (und auch der Kopf) irgendwann „nachholt".
In der Ernährungstherapie bauen wir deshalb Stabilität und Flexibilität auf, statt neue Verbote.
Beides beinhaltet Essanfälle. Der Unterschied:
Nein. Ernährungstherapie bei Binge-Eating ist kein „Abnehmprogramm".
Der Fokus ist: Essanfälle reduzieren, Versorgung stabilisieren, Druck rausnehmen, wieder Vertrauen in Essen und den Körper aufbauen.
Wenn Gewicht ein Thema ist (medizinisch oder emotional), sprechen wir darüber ohne Diätdruck und ohne „mehr Kontrolle".
Nein, Binge-Eating ist eine ernsthafte, psychische Erkrankung. Es braucht professionelle Unterstützung.
Essanfälle sind häufig eine Mischung aus:
Und genau deshalb ist Behandlung so wichtig: Du lernst neue, machbare Wege.
Quellenverzeichnis
Letzte fachliche Überprüfung: · Susanne Flandorfer, BSc BSc, Diätologin